Unterwegs

und dann war es endlich so weit. Wir haben alles, was wir noch im Haus hatten, in auf und an den Bus gepackt und sind losgefahren. Bevor wir den Schlüssel endgültig abgegeben haben, sind wir noch einmal gemeinsam durchs Haus gegangen, haben in den verschiedenen Räumen überlegt, was uns dazu besonders in Erinnerung ist und uns so von unserem Zuhause der letzten fast elf Jahre verabschiedet. Auch wenn die Abfahrt wesentlich später war als geplant, wir dadurch in den Freitagsverkehr kamen und erst im Dunkeln bei unserem Übernachtungsquartier ankamen - wir sind losgefahren!

Im ersten Übernachtungsquartier wurden wir trotz Verspätung und keiner Nachricht (wir hatten ja kein Telefon mehr und konnten unsere Verspätung nicht ankündigen) herzlich empfangen und bekamen leckerste Lasagne serviert! Nach Spiel und Unterhaltung schliefen irgendwann alle. Morgens gab es dann Latte Macchiato für die einen, Müsli für die anderen… VIELEN DANK!

Leider hatte es irgendwann in der Nacht angefangen zu regnen und das hörte auch fast nicht mehr auf. Nur während der Mittagspause zu den Pommes und dann bei der Ankunft im Hotel war es trocken, sonst hat es die gesamte Zeit genieselt, geregnet oder geschüttet! Direkt neben dem Hotel ist ein riesiges Einkaufcenter mit Carrefour, dort haben wir uns Baguette, Camenbert und Feigenmarmelade als Abendessen besorgt - sehr lecker! Jetzt liegen alle erschöpft in den Betten und auch ich werde an einem anderen Tag weiterschreiben. Gute Nacht!

Die Fahrt zur Fähre verlief ohne Zwischenfälle, wir waren viel zu früh im Hafen von Cherbourg. Also hieß es warten, warten, warten. Irgendwann ging es dann doch los - es regenete schon wieder - und Auto für Auto musste den ersten Punkt passieren und danach vor dem nächsten geschlossenen Tor warten und warten… Als gefühlt alle vor diesem Tor standen wurde es geöffnet, wir fuhren weiter - um beim nächsten Häuschen wieder zu warten… Pässe zeigen, weiterfahren, wieder warten. Das Beladen der Fähre war endlos langsam, aber irgendwie waren dann doch alle irgendwann auf der Fähre. Auf der Fähre mussten alle drehen!! Sie hatte nur einen Eingang, der auch Ausgang ist. OK, deshalb dauerte auch alles so lang… Dann bezogen wir unsere Kabine und schauten uns die recht überschaubare Fähre an. Zwei kleine Stücke, wo man draußen sein konnte - und alle Raucher davon gebraucht machten, hier rauchen zu dürfen - also kein Platz für Nichtraucher. Die Fähre legte pünktlich ab, lief aus dem Hafen aus, mit einem kleinen Lotsenboot hinter uns, das am Hafenende bedenklich nahe kam - und dann sprang einer von unserer Fähre auf das Boot, es drehte ab und wir verließen entgültig den Hafen und damit Frankreich. Von den vielen Stunden danach gibts nicht so viel zu erzählen, es war stürmisch und hat sehr geschaukelt, wir haben also viel in den Kojen gelegen, mit geschlossenen Augen, da wird einem nicht so schlecht… Die Reiseschokolade, die wir eigentlich auf der Fähre essen wollten, haben wir dann bei Ankunft in Dublin verzehrt, insgesamt haben wir die Fahrt gut überstanden, aber alle nicht so viel und gut geschlafen… Der Morgen empfing uns mit Sonnenschein und Dublin mit Linksverkehr!

Enter your comment:
L V G​ B H