Januar 2005

Die Olympus XA

Am 12. April 2004 fand ich ein kleines Päckchen in der Post. Darin verpackt war meine neue Kamera, die "sagenumwobene" Olympus XA. Es handelt sich hier nicht um irgendeine Kompaktkamera, sondern um die kleinste 35mm-Messsucher-Kamera der Welt.

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Die Kamera hat sich jetzt ca. zwei Monate standhaft geweigert, auszulösen. Beim Druck auf den elektronischen Auslöseknopf ist die einzige Reaktion ein Zucken der Belichtungsmesser-Nadel im Sucher gewesen.

Heute morgen wollte ich es wieder einmal nicht glauben, hielt die Kamera ans Auge und spielte ein bisschen damit herum, schloss die Abdeckung, öffnete sie wieder – und plötzlich konnte ich auslösen! Meine Olympus XA scheint geheilt und erhält von mir eine neue Chance, ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Ich hoffe auf eine problemlose Zukunft…

(20. Januar 2005)

Das Objektiv der XA ist ein Olympus F.Zuiko (F = Sechslinser) 1:2,8 f=35mm. Es ist ein Objektiv in Telebauweise, um in das winzige Gehäuse der XA zu passen.

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Es folgt eine Grafik, die das Auflösungsvermögen der Linse bei verschiedenen Öffnungen zeigt. Es ist zu erkennen, dass erst ein Abblenden auf 5,6 eine deutliche Verbesserung des Bildes bewirkt. Das Optimum liegt bei Blende 11, knapp gefolgt von 8. Die kleinste Öffnung 22 sollte vermieden werden.

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Dies ist eins der ersten Bilder, die ich mit meiner schönen neuen Kamera geschossen habe.

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Fünf Bilder aus dem Humboldthain in Berlin.

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Und noch ein paar Beispiele…

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