Januar 2010

Bass Box 3510

Der Sperrmüll in Bremen ist ja bekanntlich so toll. Man findet alles, was man braucht, und auch Sachen, von denen man noch nicht weiß, dass man sie braucht. Wie zum Beispiel vier Lautsprecher-Chassis, die ich einfach im Vorbeifahren mal in den Hänger geworfen habe (3x 10" und einmal ca. 6"). Dann kam der Plan, eine Band zu gründen, als Ausrede, mal wieder was fettes zu bauen, gerade recht.

Spannend ist, dass ich für dieses Projekt fast nichts kaufen musste. Zwei Reststücke Spanplatte à 1,50 EUR, ein Stück OSB, zwei Klinkenbuchsen, das war's an teuren Sachen. Alles andere ist aus dem Fundus oder vom Schrott.

Die Konstruktion besteht aus dem Rahmen aus Spanplatte, innen verstärkt mit Streben aus Dachlatten, auf die die Front- und Rückplatte geschraubt werden. Das schwierige war, die Chassis einzupassen, weil das Teil aus Baustoffmangel sehr knapp dimensioniert war. Hat aber am Ende gepasst.

Am Ende war ich noch auf der Suche nach Dämmmatrial, bis ich wieder auf dem Sperrmüll zwei große Stücke Dämmwolle gefunden habe.

Gesamtgewicht: 25 kg.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen.

Rückansicht beim Bau.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen.

Detail: Buchsen auf dicker Eisenplatte montiert.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen.

Detail: Tragegriff von einem großen Rollkoffer, der schon als Schlitten gedient hat.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen.

Vorderansicht, die Bassreflexröhren aus eingeleimten Papprollen sind zu sehen.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen.

Komplett "lackiert" mit schwarzer Wandfarbe und mit einer Bespannung aus Cordura versehen. Plastikecken, hier nicht die ganz billigen, wenigstens aus Vollmaterial.