16. August 2011

Dummy Load

Eine elektronische Last kann man einsetzen, um selbstgebastelte Netzteile zu testen. Das Gerät verbrät einfach wählbar viel Strom in Wärme.

Die Leistungstransistoren sitzen zusammen einem Temperatursensor auf einem Teil eines Servernetzteil-Kühlkörpers. Der passende Lüfter bläst einen Teil der entstehenden Hitze nach hinten.

Die Schaltung ist leicht abgewandelt aus [1].

Schaltplan als PDF: dummy-load.pdf (7,0 kB)

Schaltplan als gschem-Datei: dummy-load.sch (5,1 kB)

Über den 5-poligen DIN-Stecker wird das Gerät von hinten mit +12 V versorgt. Der Schalter ist ein Teil des Potis – ein altes Lautstärke-Poti mit Schaltfunktion. Eine orangene LED zeigt den Status an/aus des Schalters an. Der Lüfter läuft parallel zur LED.

Das Poti schickt eine Spannung von 0 (aus) bis +12 V (nicht zu empfehlen, hier fehlt ein strombegrenzender Widerstand!) an den ersten Transistor TIP 41C, der zwei Leitungstransistoren TIP 3055 ansteuert.

Die Leistungstransistoren sollen (eigentlich) auf etwa gleiche Verstärkung ausgemessen sein.

Später hinzugefügt wurde die Temperaturwarnung. Der Opamp ist als Komparator geschaltet und schaltet die grüne LED an, wenn die Temperatur über einen Wert steigt, der mit dem 1k-Trimmer festgelegt wird.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen. Der Rohbau.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen. Das Gehäuse ist fertig, der zugesägte Kühlkörper mit Lüfter passt hinein.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen. In Aktion zusammen mit der neuen Stromversorgungs-Frontplatte im 19"-BGT.

ASCII���Copyright Wibke & Peter Hansen. Der Power-Teil ist soweit verkabelt und funktional.


(online: 6. Januar 2012)

Die Temperaturüberwachung ist eingebaut und zeigt Überlast an (grüne LED).

Rückseite mit Spannungsversorgung über DIN-Buchse (+12 V).

Kompletter Aufbau von innen. Die Temperaturüberwachung ist auf der kleinen Erweiterungsplatine untergebracht.


  • [1] K. Böttcher (DHJ3RW), Netz- und Ladegeräte selbst gebaut (2005), Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden.